{"id":1086,"date":"2022-11-01T19:04:33","date_gmt":"2022-11-01T18:04:33","guid":{"rendered":"http:\/\/teamll-groenland.de\/?page_id=1086"},"modified":"2025-11-11T00:32:18","modified_gmt":"2025-11-10T23:32:18","slug":"die-reise-des-kleinen-gruenen-lkw-lo-von-der-ddr-in-den-kongo","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/teamll-groenland.de\/?page_id=1086","title":{"rendered":"Die Reise des kleinen gr\u00fcnen LKW LO von der DDR in den Kongo"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio\"><div class=\"wp-block-embed__wrapper\">\n<iframe loading=\"lazy\" title=\"Die Reise des kleinen gr\u00fcnen LKW LO von der DDR in den Kongo\" width=\"584\" height=\"329\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/KenosWR9TFM?feature=oembed\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share\" referrerpolicy=\"strict-origin-when-cross-origin\" allowfullscreen><\/iframe>\n<\/div><\/figure>\n\n\n\n<p>Asante Sana.<br>Vielen Lieben Dank auf Kisuaheli.<br>Nachdem 3 Wochen im Kongo sehr viel Kraft und Nerven gelassen haben,<br>k\u00f6nnen wir Euch die sch\u00f6ne Nachricht \u00fcbermitteln, dass sowohl der Elo als auch die<br>N\u00e4hmaschinen mit N\u00e4hzubeh\u00f6r, Schulmaterialien, Werkzeuge und Musikinstrumente ihre<br>Ziele im Kongo bei den einfachen Menschen erreicht haben und bereits genutzt werden.<br>Dies war nur durch die Hilfe von Euch allen m\u00f6glich und daf\u00fcr m\u00f6chten wir uns hiermit ganz<br>herzlich bedanken \u2013 vor allem ein ganz gro\u00dfes Dankesch\u00f6n an Steffen, Heiko und die Teams unserer Partner von I.S.T.D. Kalehe und PEPA vor Ort. Ohne diese Zusammenarbeit h\u00e4tten wir das Projekt nicht umsetzen k\u00f6nnen. Es waren t\u00e4glich neue Hindernisse zu \u00fcberwinden, aber das hat uns so eng zusammen geschwei\u00dft, dass hierdurch eine neue Partnerschaft zwischen den Regionen S\u00fcd-Kivu, Nord-Kivu und Deutschland mit gemeinsamen Projekten entstanden ist.<br>Nachfolgend eine kurze Zusammenfassung von dem wohl gr\u00f6\u00dften Abenteuer des kleinen<br>gr\u00fcnen LKW \u0301s aus der ehemaligen DDR:<br>Nach unserem Besuch im Sommer 2021 haben wir \u00fcber die Freunde im Kongo Appolinaire<br>kennengelernt, er kommt urspr\u00fcnglich von einer kleinen Insel im Kivu-See bei Kalehe und<br>hat nach der Schule \u00fcber Stipendien u. a. ein Jura-Studium absolviert und au\u00dferdem eine<br>kleine lokale Hilfsorganisation (Nichtregierungsorganisation \u2013 NGO) namens PEPA<br>gegr\u00fcndet, die auch ein B\u00fcro in Goma\/Nord-Kivu hat. Seit ein paar Jahren lebt Appolinaire<br>mit seiner Frau aus Deutschland in Bayern und versucht von dort aus weiter in seinem Land<br>zu helfen. Er hat uns wiederum den Kontakt zu Mr. Kanz vermittelt, er ist urspr\u00fcnglich aus<br>Beni in Nord-Kivu, lebt in Br\u00fcssel und besitzt dort ein kleines Unternehmen, welches<br>G\u00fctertransporte nach Ostafrika organisiert. Beide waren von unserer Idee mit dem Elo-<br>Transport begeistert und haben sich sehr daf\u00fcr engagiert, den Transport zu erm\u00f6glichen.<br>Mitte November letzten Jahres ist der Elo dann in einem 40-Fu\u00df-Container per Schiff nach<br>Dar es Salaam gereist und wurde dann weiter auf dem Landweg bis nach Goma an der Grenze zu Ruanda transportiert.<br>Als schlie\u00dflich vor knapp 3 Wochen von der Transportfirma die Nachricht kam, dass der Elo<br>und die anderen Spendenmaterialien aus dem Zoll freigegeben werden k\u00f6nnen, sind wir<br>motiviert und erwartungsvoll nach Goma geflogen.<br>Da es bei den bisherigen Transport per Luftfracht keine gr\u00f6\u00dferen Schwierigkeiten gab, sind<br>wir etwas blau\u00e4ugig gewesen und haben Appolinaire nicht gefragt, ob es denn bei seinen<br>Gro\u00dftransporten (u. a. auch Fahrzeuge) Probleme bzw. gr\u00f6\u00dfere Verz\u00f6gerungen gab&#8230;Diese Erfahrung haben wir nun \u201elife und in Farbe\u201c gemacht, was v. a. die zeitlichen<br>Verz\u00f6gerungen betrifft und nat\u00fcrlich den Kostenfaktor.<br>Um die Ware aus dem Zoll zu bekommen, muss eine \u201ezertifizierte\u201c Agentur vor Ort in Goma<br>beauftragt werden. Diese soll die angeblich notwendigen administrativen Angelegenheiten<br>und Genehmigungen erledigen oder halt im eigenen sowie Interesse Dritter auch nicht bzw.<br>verz\u00f6gert erledigen, da es im Kongo mehr Korruption als Regeln gibt. Kurz gesagt, der Zoll<br>und die dazugeh\u00f6rige Agentur, die die Abwicklungen vollziehen, versuchen immer noch mehr Geld zu machen, halten einen hin und verlangen utopisch viel Geld. Weiterhin kommt noch dazu, dass sich die b\u00fcrgerkriegsartige Situation in Nord-Kivu wieder verschlechtert hat und durch die vorherrschende Anarchie jeder sieht, wie er irgendwie \u00fcber die Runden kommt. Somit ist der Alltag von Willk\u00fcr und Schikanen gepr\u00e4gt, die auch mit Gewalt durchgesetzt werden, z. B. in Form von unbegr\u00fcndeten Stra\u00dfensperren oder unendlich vielen Formularen und Unterschriften, mit denen jedem das Geld aus der Tasche gezogen wird. Dies wird noch dadurch verst\u00e4rkt, dass Nord-Kivu derzeit unter einer Milit\u00e4rverwaltung steht. Das f\u00fcr den Zoll ein paar Reservetage eingerechnet werden m\u00fcssen, war uns klar, daher haben wir uns in den ersten Tagen die Projekte von PEPA angeschaut.<br>Das Engagement und der Mut des PEPA-Teams \u2013 alle sind ehrenamtlich t\u00e4tig \u2013 haben uns<br>sehr beeindruckt und die Besuche ber\u00fchrt. PEPA setzt sich durch die Unterst\u00fctzung von<br>lokalen kommunalen Initiativen bzw. Verb\u00e4nden insbesondere f\u00fcr Kinder, misshandelte<br>Frauen und \u00e4ltere Menschen ein, die am meisten unter den Verh\u00e4ltnissen im Ostkongo leiden. So wird z. B. die Gr\u00fcndung von N\u00e4hwerkst\u00e4tten und Handarbeits-Workshops gef\u00f6rdert. Au\u00dferdem werden die vertriebenen, obdachlosen Kinder und Waisenkinder aus den Kriegsgebieten aufgenommen und betreut. Eine dieser \u201eEinrichtungen\u201c haben wir besucht \u2013 es handelt sich um eine notd\u00fcftig ausgestattete H\u00fctte \u2013 in der auf engstem Raum, die stark unterern\u00e4hrten Kinder untergebracht sind und die Helfer versuchen, f\u00fcr jedes Kind einen Becher Brei am Tag bereitstellen zu k\u00f6nnen, damit sie wieder etwas zu Kr\u00e4ften kommen. So hart das klingen mag, der Raum wirkte auf uns wie eine Aufzuchtstation. Eigentlich ist unsere oberste Divise vor Ort mit Hilfe zur Selbsthilfe zu unterst\u00fctzen, durch den Transport mittels Container hatten wir jedoch dieses Mal zus\u00e4tzlich zu den Stoffen f\u00fcr die N\u00e4hwerkst\u00e4tten auch ausnahmsweise einen gro\u00dfen Karton mit Kleidung f\u00fcr Babys und Kleinkinder mitgeschickt. Diese Kleidung haben wir PEPA f\u00fcr das Projekt \u00fcbergeben, um einen ersten kleinen Beitrag zur Verbesserung der Ausstattung beizutragen.<br>Von PEPA werden ebenfalls in mehreren Kommunen Projekte zur Unterst\u00fctzung und<br>Integration von \u00e4lteren Menschen betreut. Auch hier gilt der Grundsatz Hilfe zur Selbsthilfe,<br>z. B. zur Schaffung einer eigenst\u00e4ndigen Grundversorgung durch Tierzucht und Ackerbau.<br>Hier k\u00f6nnen die \u00e4lteren Menschen v. a. ihre Kenntnisse einbringen und in der Kommune<br>k\u00f6rperlich weniger anstrengende Arbeiten erledigen. Um den Erfolg, insbesondere bei der<br>Tierzucht wiederum zu verbessern, soll im Rahmen der zuk\u00fcnftigen Zusammenarbeit eine<br>Unterst\u00fctzung durch das I.S.T.D. Kalehe erfolgen, da hier u. a. Veterin\u00e4rwesen und<br>Landwirtschaft unterrichtet werden. PEPA hat weiterhin \u00fcber einen Projektpartner gr\u00f6\u00dfere Fl\u00e4chen f\u00fcr eine landwirtschaftliche Nutzung zur Verf\u00fcgung gestellt bekommen. Dies ist nur<br>ein Beispiel bei dem die beiden Partner vor Ort in der Zukunft zusammenarbeiten k\u00f6nnen.<br>Doch nun zur\u00fcck zur unendlichen Geschichte der Zollabwicklung:<br>Nachdem wir 3 Tage vertr\u00f6stet wurden, sind wir mit unseren Freunden von PEPA und<br>I.S.T.D. gemeinsam in die Offensive gegangen und haben pers\u00f6nlich die Abwickler der<br>Zollagentur von einer Unterschrift zu n\u00e4chsten begleitet und massiven Druck ausge\u00fcbt. Dabei mussten wir auch kleine Verfolgungsjagden machen und das Auto der Agentur besetzen, damit uns der Abwickler nicht wieder entwischt. Da ist schon etwas Wildwest-Feeling aufgekommen. Au\u00dferdem haben wir Tag f\u00fcr Tag die Inspektoren von der Zollbeh\u00f6rde und die Gouverneure durch st\u00e4ndige Anrufe und \u201eBesuche\u201c genervt. Als wir allerdings nach einer Woche immer noch nicht an die Ware gekommen sind, haben wir uns entschlossen, erst einmal mit Vertretern von PEPA f\u00fcr 3 Tage nach Kalehe zum I.S.T.D. zu fahren, um die Partnerschaft aufzubauen. In dieser Zeit haben in Goma die beiden Speziallisten John vom I.S.T.D. und Elie von PEPA weiter Druck auf die Zollabwicklung ausge\u00fcbt.<br>Die Stecke von Goma nach Kalehe ist zwar nur 130 km, f\u00fchrt allerdings durch die Berge und<br>befindet sich in einem sehr schlechten Zustand, vor allem in der jetzigen Regenzeit. Von einer Stra\u00dfe in unserem Verst\u00e4ndnis kann nicht die Rede sein. Zudem gibt es auf der Strecke einige polizeiliche und milit\u00e4rische sowie diverse selbsternannte Kontrollposten an denen oft lange verhandelt und letztendlich meist bezahlt werden muss. Auf der Hinfahrt sind wir ganz gut durchgekommen, trotz dass wir einen Sto\u00dfd\u00e4mpfer verloren haben und einen Reifen wechseln mussten. Nach ca. 8 h Fahrt haben wir am sp\u00e4ten Abend Kalehe erreicht. Bertin, der Direktor vom I.S.T.D. und Philippe, der Koordinator von PEPA haben die lange Fahrt ausgiebig genutzt und ununterbrochen geplaudert, dies war wahrscheinlich der Anfang einer besonderen Partnerschaft und Freundschaft! Der Samstag in<br>Kalehe wurde zur Vorstellung des Instituts und zum Austausch \u00fcber gemeinsame<br>Projektideen genutzt, z. B. zur Kaninchenzucht am I.S.T.D., die zuk\u00fcnftig auch in die<br>Projekte von PEPA integriert werden soll. Am Nachmittag haben wir noch die Kommune im Dorf Bushushu besucht und die gespendeten Werkzeuge f\u00fcr die Tischlerwerkstatt \u00fcbergeben, u. a. Bohrer mit Brustleiher und Hobel (diese hatten wir mit dem Flugzeug mitgenommen). In Bushushu haben wir weiterhin noch die Krankenstation, genannt \u201eHealth Care Center\u201c, besichtigt, diese erm\u00f6glichen eine einfache Behandlung, da es nur wenige Krankenh\u00e4user gibt (auch hier ist nat\u00fcrlich kein Vergleich mit einem Krankenhaus bei uns m\u00f6glich!). In den Health Care Center arbeiten meist nur zwei Schwestern, ein Doktor kommt nur max. einmal pro Woche vorbei. Ein Patient wird nur gegen Bezahlung behandelt (bis auf wenige Ausnahme bei Notf\u00e4llen). Die Ausstattung ist auch sehr veraltet und d\u00fcrftig, viele Materialien wie z. B. Spritzen werden mehrmalig verwendet. Am Samstagabend \u2013 10 Tage nach unserer Ankunft \u2013 erreicht uns die frohe Nachricht, dass der Elo aus dem Zoll ist. Alle sind gl\u00fccklich und erleichtert.Nach dem afrikanischen Gottesdienst am Sonntag mit Tanzeinlage begeben wir uns auf die R\u00fcckfahrt nach Goma. Nach halber Strecke h\u00e4ngt ein LKW am Berg fest, an dem wir nicht vorbei kommen. Die LKW-Besatzung will uns nat\u00fcrlich nur gegen Bezahlung vorbei lassen. Da haben wir einfach die stumpfe Hacke und Schaufel genommen, eine Rampe gebaut und vom LKW-Fahrer die geforderten 10 Dollar verlangt \uf04a.<br>Am Nachmittag gab es im Starkregen einen Motorradunfall bei dem sich 2 Personen verletzt<br>hatten und stark unterk\u00fchlt im Schlamm sa\u00dfen. Wir haben selbstverst\u00e4ndlich Hilfe angeboten, aber nur einer der Beiden wollte mit zur n\u00e4chsten Krankenstation fahren, der andere das Motorrad nicht allein lassen. Endlich am Stadtrand von Goma angekommen, geraten wir leider noch an einen Milit\u00e4rposten mit stark betrunkenen Soldaten, die unkontrolliert mit der Knarre rumfuchteln. In diesem Fall hilft nur bezahlen und m\u00f6glichst Diskussionen vermeiden. Das Milit\u00e4r geh\u00f6rt zu der von der UN unterst\u00fctzten MONUSCO-Einheit. Am Montag k\u00f6nnen Heiko, Steffen, J\u00f6rg und Chito der zuk\u00fcnftige Mechaniker und Fahrer des Elo am I.S.T.D. endlich mit der Montage des Elo beginnen und schaffen dies sogar innerhalb eines Tages. Am Abend ert\u00f6nt ein wohltuendes Ger\u00e4usch \u2013 der Motor l\u00e4uft! Am n\u00e4chsten Tag werden von unseren Chefmechanikern noch diverse Einstellungen am Elo vorgenommen, und die \u00dcberf\u00fchrung nach Kalehe vorbereitet. Tine besichtigt zusammen mit Bertin und Bora vom I.S.T.D. sowie Philippe und Martin von PEPA noch einige Projekte von PEPA, um so Ideen und Ans\u00e4tze f\u00fcr die zuk\u00fcnftige Zusammenarbeit zu entwickeln, z.B. die Durchf\u00fchrung eines sozial gepr\u00e4gten Mikrokredit-Prinzips in den Kommunen, welches meist von den Frauen geleitet wird. J\u00f6rg versucht in der Zwischenzeit weiter mit John noch die anderen Hilfsg\u00fcter aus dem Zoll zu bekommen, dies gelingt nach einigen Diskussionen zu den zus\u00e4tzlichen Kosten am Dienstag Nachmittag. Die Hilfsg\u00fcter werden dann noch gemeinsam zwischen PEPA und I.S.T.D. aufgeteilt. Als am Dienstag Abend der Elo seine erste Fahrt zum B\u00fcro von PEPA macht, verk\u00fcndet Chito der neue Fahrer, dass er keinen F\u00fchrerschein hat! Dies ist nat\u00fcrlich eine \u201egute\u201c Ausgangslage bei den vielen Stra\u00dfensperren auf der Strecke nach Kalehe. Wir entschlie\u00dfen uns deshalb, in der D\u00e4mmerung \u00fcber Schleichwege aus der Stadt zu kommen und die ersten Fahrstunden zu absolvieren. Ab und zu versuchte uns mal ein unbewaffneter Polizist anzuhalten, doch da z\u00e4hlt wieder das Gesetz des st\u00e4rkeren \u2013 Chito ist einfach weiter gefahren.<\/p>\n\n\n\n<p>Am Mittwoch fr\u00fch wird der Elo bei PEPA beladen und wir begeben uns zusammen mit einem<br>Jeep als Begleitfahrzeug endlich auf die Reise nach Kalehe. Leider werden wir an den<br>Checkpoints lange aufgehalten und m\u00fcssen auch Wegezoll bezahlen. Nach den Checkpoints beginnt der Elo \u201erumzuzicken\u201c und springt nicht mehr an. Heiko und Chito m\u00fcssen viel reparieren, doch das ist gut so, da Chito dadurch sein \u201eBaby\u201c besser kennenlernt. Unabh\u00e4ngig davon ist er ein sehr guter, begeisterter Mechaniker, der viele gute Ideen hat. Dadurch dass es hier nicht viele Ersatzteile gibt, wird viel improvisiert mit dem was da ist, auch wenn das manchmal sehr verr\u00fcckte L\u00f6sungen sind. Wichtig ist f\u00fcr uns zu sehen, hier wird nicht aufgegeben und meist sogar noch gelacht. Ab dem sp\u00e4ten Nachmittag l\u00e4uft der Elo und klettert wie ein Meister die Berge hoch und runter, dabei schl\u00e4ngelt er sich auch ohne Probleme durch jedes Schlammloch. J\u00f6rg sagte. \u201eEs war die geilste Elofahrt, die ich jemals gemacht habe, es war wie 10h Trail fahren\u201c. Und die Kongolesen haben \u00fcber den Muzungu am Steuer gestaunt. Leider kommen wir dann in die Dunkelheit und die Beleuchtung vom Elo ist nicht grad die beste. Doch dann hat Chito die geniale Idee die Lupinestirnlampe zum Ausleuchten zu verwenden, indem er sich einfach w\u00e4hrend der Fahrt aufs Dach setzt. Um 1 Uhr nachts kommen wir nach 16 Stunden in Kalehe erleichtert an. Am Donnerstag wird dann noch Einiges am Elo optimiert und eine kleine Checkliste von<br>Ersatzteilen erstellt, die wir mit der n\u00e4chsten Sendung schicken. Am Nachmittag gibt es noch ein paar Fahrstunden und am Freitag Morgen hat der Elo schon seinen ersten bezahlten Warentransport vom Hafen in die Stadt. So kann das I.S.T.D. neben dem Materialtransport f\u00fcr das neue Schulgeb\u00e4ude, eigene Einnahmen generieren. Freitag fahren wir mit dem Jeep zur\u00fcck nach Goma und besuchen noch ein paar Schulen, in denen wir Schulmaterial und B\u00e4lle abgeben. Es ist faszinierend, wieviel Hoffnung die Menschen trotz der Armut haben, nur dadurch, dass wir sie besuchen und wir zusammen versuchen etwas zu helfen. Der Elo liegt nun in den H\u00e4nden vom I.S.T.D. Kalehe. Egal wie seine Zukunft aussieht, durch ihn hat sich eine neue Partnerschaft zwischen ISTD in S\u00fcd-Kivu und PEPA in Nord-Kivu gebildet, die in Zukunft viel bewirken kann. Es ist so ein sch\u00f6nes Land mit lieben Menschen, die leider schon ab der Geburt viel Elend und Gewalt erleben m\u00fcssen. Hier ist auch zuk\u00fcnftig tatkr\u00e4ftige Unterst\u00fctzung und Hilfe zur Selbsthilfe wichtig!Vielen, vielen Dank an dieser Stelle noch einmal f\u00fcr eure bisherige Hilfe und Unterst\u00fctzung,<br>auch im Namen von I.S.T.D. und PEPA!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Asante Sana.Vielen Lieben Dank auf Kisuaheli.Nachdem 3 Wochen im Kongo sehr viel Kraft und Nerven gelassen haben,k\u00f6nnen wir Euch die sch\u00f6ne Nachricht \u00fcbermitteln, dass sowohl der Elo als auch dieN\u00e4hmaschinen mit N\u00e4hzubeh\u00f6r, Schulmaterialien, Werkzeuge und Musikinstrumente ihreZiele im Kongo bei &hellip; <a href=\"https:\/\/teamll-groenland.de\/?page_id=1086\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":22,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"ngg_post_thumbnail":0,"footnotes":""},"class_list":["post-1086","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/teamll-groenland.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/1086","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/teamll-groenland.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/teamll-groenland.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/teamll-groenland.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/teamll-groenland.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=1086"}],"version-history":[{"count":8,"href":"https:\/\/teamll-groenland.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/1086\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1108,"href":"https:\/\/teamll-groenland.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/1086\/revisions\/1108"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/teamll-groenland.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/22"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/teamll-groenland.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=1086"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}